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Über Pferdehaltung

...lässt sich viel diskutieren.
Doch was würden die Pferde sagen?

Offenstall, 24-Stunden-Weide oder Boxenhaltung mit Sommerweide – die einzig richtige Haltung für alle Pferde gibt es nicht. Denn nicht nur Besitzer haben unterschiedliche Ansprüche und Wünsche, sondern auch die Pferde.

Auf der Weide fühlen sich die meisten Pferde am wohlsten, doch viele von ihnen vertragen zu viel Gras leider nicht und werden krank. Auch eine Weide ohne Unterstand und Schutz vor Hitze, Dauerregen oder Kälte führt dazu, dass viele Pferde irgendwann zurück in die Box möchten.

Außerdem braucht jede Weide auch mal eine Pause, um sich zu regenerieren. Ansonsten bilden sich im Gras Endophyten, d.h. Pilze, die bei Stress verstärkt Giftstoffe erzeugen.  

Manche Pferde sind im Offenstall glücklich, andere – vor allem alte und rangniedrige – sind froh, wenn sie auch mal für ein paar Stunden ihre Ruhe haben. Für sie ist ein großer Offenstall, wo sie von dominanten Pferden ständig vom Heu verscheucht werden, nicht gesundheitsfördernd. Durch den Dauerstress magern sie ab, werden nervös, schreckhaft oder depressiv.

Denn wie bei Menschen wirkt sich auch bei Pferden eine chronische Stresssituation auf die Psyche aus, und nicht nur das: Pferde können dieselben Stresssymptome entwickeln. Durchfall oder Kotwasser, Ekzeme, Hautpilz und sogar Lahmheiten können durch Stress ausgelöst werden. Bei einem sehr großen, plötzlichen Schock, wie zum Beispiel einem Unfall oder einem Feuer, können Pferde sogar an einer Kolik bzw. Colitis versterben.

Hast du ein glückliches Pferd?

Um Pferde gesund zu erhalten, muss nicht nur die Ernährung stimmen. Auch schlechte Haltung macht Pferde früher oder später gestresst und unglücklich. Sind seine Grundbedürfnisse (Nahrung, Bewegung, Sicherheit) nicht erfüllt, dann fühlt es sich nicht wohl und wird früher oder später krank.

A group of horses with blonde manes stand together.

Haltung

Pferde in engen Boxen zu halten, ihnen nur 2 Stunden am Tag Bewegung durch Reiten zu verschaffen und eventuell mal im Sommer ein paar Wochen Weidegang zu gönnen, empfinden viele nicht mehr als artgerecht. Aber was genau für jede Rasse oder jedes einzelne Pferd geeignet ist, ist nicht immer eindeutig zu bestimmen.

Auch die reine Weidehaltung hat Nachteile, sowohl für den Pferdebesitzer als auch für die Gesundheit des Vierbeiners. Außerdem kommt es darauf an, welche Möglichkeiten überhaupt zur Verfügung stehen.

Ernährung

Pferdeernährung ist nicht kompliziert, denkt man vielleicht anfangs, denn dafür ist der Stallbesitzer zuständig, und der füttert nur Heu und Hafer. Doch was, wenn das Pferd krank wird, alt wird, Mehrbedarf hat oder das Futter nicht mehr verträgt? Dann folgt oft eine Odyssee...

Denn die richtige Ernährung für ein Pferd ist nicht nur davon abhängig, wieviel Bewegung das Pferd hat und wie alt es ist, sondern auch von der Haltung, von der Jahreszeit, von der Rasse, von der Konstitution und vom Gesundheitszustand sowie von etwaigen Unverträglichkeiten und Allergien. 

Was jedes Pferd benötigt, ist auf jeden Fall gutes Heu. Was genau das heißt und wie man die Heuqualität beurteilen kann, zeigen wir hier.

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